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Über unser Projekt „Wir.Lokal.Stark.“ und unsere Zielgruppe

Junge Menschen und insbesondere junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte sind in der Politik, gerade in ländlichen Räumen, stark unterrepräsentiert und sehen sich rassistischen, sexistischen Anfeindungen bis hin zu Hass und Hetze sowie schwierigen Rahmenbedingungen insbesondere aufgrund des steigenden Rechtsruckes in Deutschland ausgesetzt. Unser Projekt „Wir.Lokal.Stark.“ unterstützt sie beim politischen Einstieg und Aufstieg durch den Aufbau überparteilicher Netzwerke in den Modelkommunen in Brandenburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, ihre politische Handlungsfähigkeit und Resilienz zu stärken und ihre Beteiligung auf kommunaler Ebene zu fördern.

 

Über Empowerment-Workshops, individuelle Beratung, Coachingformate und Mentoring durch erfahrene Politiker*innen entwickeln die Teilnehmenden Kompetenzen im Umgang mit Hass und Hetze, Weiterbildung in Rhetorik und Öffentlichkeitsarbeit. Ein zentrales Element ist hierbei die parteiübergreifende Vernetzung. Darüber hinaus bietet das Netzwerk Unterstützung für diejenigen an, die von rassistischen und sexistischen Übergriffen betroffen sind, und stärkt somit nicht nur die politische Handlungsfähigkeit der Frauen, sondern auch ihre Resilienz gegen Rassismus, Sexismus, Hass und Hetze.

 

So trägt „Wir.Lokal.Stark.“ dazu bei, die demokratische Teilhabe und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in ländlichen Regionen zu fördern.

 

Das Projekt „Wir.Lokal.Stark.“ knüpft an umfangreiche Erfahrungen und Erkenntnisse, die der BIFeV in bisherigen Modellprojekten und dazu veröffentlichten Begleitstudien gesammelt hat, an.